Der Fakten-Politiker tritt ab

Acht Jahre lang führte er das anspruchs­volle Bil­dungs­res­sort, das Amt füllte er mit gros­ser Hin­gabe aus. Popu­lär aber war der Fru­ti­ger Gemein­de­rat Hans Peter Bach nicht. Denn dafür war er zu ehr­lich.

Gute Poli­ti­ker, so sagt man, agie­ren rhe­to­risch bril­lant. Sie wis­sen sich zu ver­kau­fen, wäh­len klare Worte und umschif­fen poli­ti­sche Klip­pen gekonnt. Bloss an sol­chen Kri­te­rien gemes­sen, war Hans Peter Bach kein guter Poli­ti­ker – sogar ein ziem­lich schlech­ter. Denn er erzählte nicht, was die Leute hören woll­ten, son­dern, was ihm die Zah­len sag­ten. Als Mit­ar­bei­ter beim Eid­ge­nös­si­schen Insti­tut für Metro­lo­gie kennt er sich mit Mas­sen und Berech­nun­gen aus. Die Wis­sen­schaft prägte auch sei­nen Stil: Den Bot­schaf­ten lagen oft­mals Berech­nungs­mo­delle zugrunde, statt von Gewiss­hei­ten sprach er lie­ber von Sze­na­rien und Risi­ken...

Unten fin­den Sie den voll­stän­di­gen Arti­kel mit freund­li­cher Geneh­mi­gung der Fru­tig­län­der Medien AG.